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Julia Steinbreis - goldene e


Foto: Sonja Rohlfing
Levern - Von Sonja Rohlfing (www.kreiszeitung.de). Mitgemacht hat Julia Steinbreis als Siebtklässlerin bei dem Sozial-Projekt „Wir stemmen Stemwede“ an ihrer Schule vorrangig, weil am Ende eine Urkunde winkte. Heute merkt die 19-jährige aus Levern, dass ihr das Engagement viel mehr gebracht hat, als ein Stück Papier, das unter Umständen bei Bewerbungen hilfreich ist.

Als Sängerin von „God’s Ace“ war Julia Steinbreis kürzlich auf dem Wehdemer Weihnachtsmarkt „Wi fiert Advent“ zu hören. Die Jugendband, der in aktueller Besetzung neben der 19-Jährigen aus Levern der Gitarrist Marvin Krüger, Schlagzeuger Jan Niederbröker, Saxophonist Adrian Kröger und Techniker Kieren Kröger angehören, hat mit überwiegend christlichem Rock und Pop inzwischen bei verschiedenen Auftritten auf sich aufmerksam gemacht. Bekannt ist die Band, die seit gut einem Jahr beim Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Wehdem angesiedelt ist, vor allem aus zahlreichen Jugendgottesdiensten im Stemweder Raum. Zu verdanken hat Julia Steinbreis die Bandzugehörigkeit und die Anerkennung irgendwie auch dem Sozialprojekt der Stemweder-Berg-Schule, denn das hat sie ehrenamtliche Mitarbeiterin des CVJM werden lassen. Und dort hat die musikinteressierte Jugendliche, die auch schon im Jugendchor bei Olga Rust gesungen hat, Andreas Hoffmann kennen gelernt. Der Jugendreferent des evangelischen Kirchenkreises Lübbecke war an der Bandgründung maßgeblich beteiligt.

„Von allein wäre ich nie darauf gekommen, zum CVJM zu gehen“, sagt Julia Steinbreis. Im Rahmen des Projektes „Wir stemmen Stemwede“ hatte die Stemweder-Berg-Schule Siebt- und Achtklässler ermuntert, auf freiwilliger Basis für ein Schulhalbjahr 60 bis 90 Minuten in einer sozialen Einrichtung oder einem Verein tätig zu werden. „Ich habe mich für den CVJM entschieden“, erklärt Julia Steinbreis. Von da an hat sie sich dann einmal pro Woche nachmittags in den Gruppenstunden des CVJM Haldem Zeit für Kinder genommen.

„Habe viel gelernt, was ich mitnehmen kann“

„Ich war eigentlich gar nicht so der Typ, der sich gern mit Kindern beschäftigt hat, obwohl ich schon ein bisschen eine soziale Ader habe“, berichtet die Stemwederin. Beim Projekt mitgemacht habe sie zunächst, weil sie sich gedacht habe, soziales Engagement mache sich gut in späteren Bewerbungen, gibt sie zu. „Es hat mir aber so viel Spaß gemacht, dass ich auch hinterher dabei geblieben bin.“ Zunächst zwei Jahre in Haldem und nach ihrem Umzug nach Levern noch zwei weitere Jahre dort hat sie in den Gruppenstunden des CVJM geholfen. „Nun habe ich leider keine Zeit mehr“, bedauert die 19-Jährige, die nach acht Jahren auch ihre Aktivitäten in der Jugendfeuerwehr Haldem-Arrenkamp aufgegeben hat. Der Beruf hat nun Vorrang, deswegen engagiert sie sich derzeit lediglich in der Band.

Julia Steinbreis ist froh, dass die Schule das Projekt angeboten hat. „Ich kam aus dem Haus raus und habe viel gelernt, was ich für mein Leben mitnehmen kann.“ Sie sei selbstbewusster geworden und könne besser auf andere Menschen zugehen. Davon profitiert sie auch in ihrer Ausbildung zur Kauffrau im Textil-Einzelhandel. Sie durfte dort schnell Verantwortung übernehmen. „Meine Ausbildung bringt ungünstige Arbeitszeiten mit sich. Ich kann mir aber vorstellen, irgendwann wieder ehrenamtlich tätig zu sein“, betont Julia Steinbreis.

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